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Anfang Mai 2017 wurden sechs Eigentümerwohnungen in Hamburg in der Ohlendorffstraße 15 in Hamm beschlagnahmt, um die an Migranten zu geben. Die Eigentümer sind aufgefordert worden, eine Strafe von 18.000 Euro zu zahlen. Seit dem Massenimport von Migranten im Jahr 2015 nach Deutschland sind Eigentümer Deutschlands verpflichtet, ihre Häuser oder Wohnungen, wenn die „leer“ stehen, zu übergeben. Da die Eigentürmer sich weigerten die Strafe zu zahlen, hat die Stadt Hamburg eine Firma losgeschickt, um die Wohnungen zu beschlagnahmen. Die Firma hat die Wohnungen völlig renoviert und die Rechnungen an die Eigentürmer gesendet.

2015. Schon im September 2015 hatte Hamburg den Ton gegeben. Ein Artikel von Focus aus dem Jahr 2015 beweist es. „Hamburg macht Ernst: die Stadt zwingt Hausbesitzer, ihre Wohnungen an Flüchtlinge zu vermieten. Das ist erlaubt. Im Notfall dürfte der Staat unwillige Immobilienbesitzer sogar enteignen“, schrieb Focus. In einer Presseerklärung macht die Seite leerstandsmelder es ernst und es klingt wie im Krieg, wenn ein Land besetzt wird! „zur Unterbringung der Flüchtlinge und Wohnungslosen in Hamburg. Kleinteilige Unterbringung für Flüchtlinge und Wohnungslose in allen Quartieren Hamburgs! Beschlagnahme von leerstehenden Wohn- und Büroräumen! Nachbarschaftliche Lösungen statt anonymer Großunterkünfte! Die leute von „leerstandsmelder“ hatten schon 2015 eine Liste von Wohnungen, Häusern, Büros, in Hamburg aufgestellt. Eine Liste von dem Ton her, die es eindeuten lässt, dass das Land sich im Krieg befindet.

„Die UnterzeichnerInnen benennen hier exemplarisch länger leerstehende Wohn- und Bürogebäude und -etagen und geeignete Freiflächen. Die Stadt könnte also sofort tätig werden, um die im Winter drohende Zeltunterbringung zu verhindern, über längere Sicht stabile Wohnverhältnisse für die betroffenen Menschen zu schaffen und dadurch die Integration in die Nachbarschaft zu ermöglichen. Folgende konkrete Vorschläge zur Beschlagnahmung, Umnutzung und Bebauung können wir heute schon machen:
Für St. Pauli gibt es diese ersten Vorschläge:
Die Initiative St. Pauli selber machen spricht sich für die Beschlagnahme der Häuser Reeperbahn 110 – 114 und deren Herrichtung als Wohnraum aus und – zusammen mit dem Mieterverein Mieter helfen Mieterinnen – Vergleichbares für die Häuser Breite Straße 114-116 sowie sowie das seit vielen Jahren leer stehende, sanierte Eckhaus Schulterblatt/Juliusstraße.
Für Eppendorf schlägt Götz v. Grone von der Bürgerinitiative WIR-sind-Eppendorf vor:
Die Beschlagnahmung der leerstehenden Villa am Leinpfad 21 sowie der 32 leerstehenden Wohnungen in der Hegestraße 46 und die Überprüfung der Leerstände in der Hegestraße 44 und 48 sowie Leinpfad 83;
die kleinteilige Bebauung des ungenutzten Geländes an der Meenkwiese im Besitz der Familie Ruppert, der Hundeauslauffläche neben der neuen Turnhalle in der Loogestraße sowie des nicht mehr genutzten Sportplatzes des Gymnasiums Eppendorf an der Hegestraße. Für St. Georg schlägt der Einwohnerverein St. Georg von 1987 e.V. vor:
Die Beschlagnahmung der Wohnhäuser bzw. leer stehenden Wohnungen Schmilinskystraße 9 und Koppel 95 sowie der leerstehenden Einheiten in der Büroimmobilie An der Alster 42; die kleinteilige Bebauung der Freiflächen Philosophenteich (am Fußweg zwischen der Ernst-Merck-Straße und dem Ferdinandstor) und Parkplatz Berliner Tor/Jürgen-W.-Scheutzow-Park.“

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